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Wintersonne, Nusskuchen & ein Hauch von Frühling

Der Winter zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Wenn der Schnee liegen bleibt, die Sonne scheint und die Luft klar und kalt ist, bekommen selbst einfache Winterspaziergänge etwas Magisches.  Eingepackt in Mantel und Schal, mit roten Wangen, genieße ich diese ruhigen Momente draußen, bevor es wieder nach Hause geht, dorthin, wo Gemütlichkeit wartet. Nach den Feiertagen ist bei uns inzwischen alles Weihnachtliche verschwunden. Die Deko wurde abgeräumt, die Lichterketten verstaut. Und ehrlich gesagt „Plätzchen und Stollen“ dürfen jetzt Pause machen. Die Lust auf schwere Weihnachtsklassiker ist verflogen – stattdessen wächst die Sehnsucht nach etwas Nussigem, Feinem und weniger Süßem. Gelb hält im Wohnzimmer Einzug. Als frische Frühlingsfarbe bringt sie Leichtigkeit in den Alltag. Ob in Blumen, Kerzen, auf dem Tisch oder einfach als Gefühl. Ein sanfter Übergang zwischen Winterruhe und Vorfreude auf den Frühling. Passend dazu ist dieser Kuchen gebacken. Ein wunderbar saftiger N...
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Vom Schiff ins Glück: Ein unerwarteter Jahreswechsel

  Vielleicht wartet ihr schon gespannt auf meine Urlaubsfotos aus Wien. Die muss ich euch leider schuldig bleiben – denn diese Reise ist ganz anders verlaufen als geplant. Eigentlich hatten wir eine Flusskreuzfahrt bis Budapest über Silvester gebucht. Am Vorabend der Abreise kam jedoch die erste Nachricht: Niedrigwasser. Vermutlich würden wir nur bis Wien kommen. Die Koffer waren da längst gepackt, also entschieden wir uns, das Angebot eines Reiserücktritts nicht anzunehmen. Auf der Fahrt nach Passau lief im Auto dann ausgerechnet die Titelmusik der  Titanic . Ein schlechtes Omen? Wir haben noch darüber gelacht. In Passau stiegen wir in den Transferbus zum Schiff. Dort die nächste Hiobsbotschaft: Es gebe weitere technische Schwierigkeiten, man würde uns an Bord informieren. Auf dem Schiff angekommen warteten wir über 90 Minuten, ohne irgendeine Information. Schließlich bekamen wir unsere Kabinen zugeteilt, kurz darauf wurde die obligatorische Seenotrettungsübung angekündigt, d...

Zwischen den Jahren „Gedanken, Maschen und gute Wünsche“

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hat etwas ganz Eigenes. Die Tage sind ruhiger, die Uhr scheint langsamer zu ticken, und man darf ein wenig durchatmen. Genau diese Zeit nutze ich sonst traditionell dafür, euch Fotos von meinen Strickprojekten des Jahres zu zeigen. Dieses Jahr leider nicht. Dabei habe ich durchaus gestrickt. Gleich zwei Pullover habe ich begonnen.  Der erste war ein grauer Pullover mit Lochmuster. Ein Muster, bei dem man ständig zählen muss. Jede Ablenkung, jede längere Strickpause ist fatal. Das Rückenteil lief erstaunlich gut – Masche für Masche, Reihe für Reihe. Doch ausgerechnet beim Vorderteil schlichen sich drei kleine Fehler ein. Auftrennen oder weitermachen? Diese Frage stand plötzlich im Raum – und blieb unbeantwortet. Ich konnte mich nicht entscheiden. Die Lust, daran weiter zu stricken, war auf einmal weg. Also habe ich auf mein Bauchgefühl gehört. Ich hatte Lust auf etwas Einfaches, etwas, das ohne Zählen und Grübeln funktioniert.  So began...

Wie wichtig ist Wohnen wirklich?

Weihnachten steht vor der Tür. In dieser besonderen Zeit des Jahres richten sich unsere Gedanken oft auf das Wesentliche: Familie, Gemeinschaft, Dankbarkeit. Und auch auf die Weihnachtsgeschichte selbst – auf das Jesuskind, das nicht in einem Palast, sondern in einem einfachen Stall geboren wurde.  Ein Ort ohne Komfort, ohne Größe, ohne Besitz. Und doch voller Liebe, Nähe und Hoffnung. Das wirft eine Frage auf: Wie wichtig ist Wohnen eigentlich? Oder besser gesagt: Wie wichtig ist die Größe unseres Wohnraums? Wir sind in dieser Vorweihnachtszeit besonders dankbar. Vor genau fünf Jahren haben wir in der Adventszeit die Zusage für unser Haus bekommen. Ein Moment, der uns bis heute begleitet. Unser Zuhause ist kein großes Haus – eher ein Tinyhouse, mit unter 100 Quadratmetern Wohnfläche. Für uns reicht das vollkommen. Wir fühlen uns hier wohl, geborgen und angekommen. Dieses Wohlgefühl hat nicht nur mit der Aufteilung des Hauses zu tun, sondern vor allem mit dem, was es umgibt: unsere...